Komplettsanierung EFH Stuttgart als KfW Effizienzhaus 55: Klasse H auf B, –77 % Energiebedarf, 51.420 EUR Förderung

Komplettsanierung eines Einfamilienhaus in Stutttgart zum Effizienzhaus Energy Building

In diesem Praxisbeispiel zeigen wir, wie Energy Building ein Stuttgarter Einfamilienhaus (Baujahr 1962, 164 m² Wohnfläche, 1 Wohneinheit) schrittweise zur Komplettsanierung auf den Standard KfW Effizienzhaus 55 geführt hat. Auslöser war ein Eigentümerwechsel: Die neuen Eigentümer:innen hatten das Gebäude erworben und wollten es konsequent auf den heutigen technischen und energetischen Stand bringen. Umgesetzt wurden gemäß Sanierungsfahrplan iSFP: Pelletheizung mit Solaranlage (Maßnahme 1), Dachsanierung (Maßnahme 2), Fassadensanierung (Maßnahme 3) und Kellerdeckendämmung (Maßnahme 4). Alle U-Werte wurden auf BEG-Niveau oder besser verbessert: Außenwand 1,58 auf 0,19 W/(m²·K), Dach 0,62 auf 0,14 W/(m²·K), Fenster 4,40 auf 0,86 W/(m²·K), Kellerdecke 1,09 auf 0,23 W/(m²·K). Der Endenergiebedarf sank von 285 auf 66 kWh/m²a (–77 %), die Effizienzklasse von H auf B, der CO₂-Ausstoß von 27 auf 0,5 kg/m²a (–98 %), die Heizkosten von 5.140 auf 648 EUR pro Jahr (–4.492 EUR). Förderung: 48.000 EUR KfW EH 55 Tilgungszuschuss + 3.420 EUR Baubegleitung = 51.420 EUR bei 145.000 EUR Investition.

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief

GebäudetypEinfamilienhaus (EFH), 1 Wohneinheit
Baujahr1962
Wohnfläche gesamt164 m²
LageStuttgart
Bisherige HeizungsartÖlheizung (Baujahr 1974)
AusgangslageKlasse H, 285 kWh/m²a, 5.140 EUR Heizkosten/Jahr
Durchgeführte Maßnahmen1. Pelletheizung + Solaranlage | 2. Dachsanierung | 3. Fassadensanierung | 4. Kellerdeckendämmung
KfW-Standard (Ergebnis)KfW Effizienzhaus 55 (EH 55)
Leistungen Energy BuildingiSFP · KfW-Antrag Effizienzhaus · KfW-Baubegleitung
FörderprogrammKfW BEG WG Kredit (261) – Effizienzhaus 55
Tilgungszuschuss48.000 EUR (40 %) + 3.420 EUR Baubegleitung
Gesamtförderung51.420 EUR (35,5 %)
Energieklasse vorher / nachherH → B

Herausforderung 

Das Einfamilienhaus in Stuttgart aus dem Jahr 1962 war energetisch in einem schlechten Ausgangszustand: Effizienzklasse H, 285 kWh/m²a Endenergiebedarf, Heizkosten von rund 5.140 EUR pro Jahr. Die neuen Eigentümer:innen hatten das Gebäude erworben – und von Anfang an das klare Ziel, es vollständig auf den heutigen technischen und energetischen Stand zu bringen. Nicht die defekte Heizung erzwang das Projekt, sondern ein bewusster Entschluss nach dem Eigentümerwechsel.

Die Ausgangslage im Detail

Das Gebäude verlor Wärme an jeder Stelle der Gebäudehülle:

  • Außenwände: U-Wert 1,58 W/(m²·K) – typisch für ungedämmten Altbau der 1960er Jahre

  • Dach: U-Wert 0,62 W/(m²·K) – erhebliche Wärmeverluste über die Dachfläche

  • Fenster: U-Wert 4,40 W/(m²·K) – einfachverglaste Holzfenster mit extremen Wärmeverlusten

  • Kellerdecke: U-Wert 1,09 W/(m²·K) – Wärmeverlust nach unten

  • Haustür: U-Wert 4,50 W/(m²·K) – veraltete Haustür ohne Dämmwirkung

  • CO₂-Ausstoß: 27 kg/m²a – weit über dem heutigen Standard

Die Ausgangslage nach dem Eigentümerwechsel

Die neuen Eigentümer:innen hatten das Gebäude in einem energetisch schlechten Zustand erworben – und wussten das. Sie stellten nicht die Frage 'Müssen wir etwas tun?', sondern 'Wie tun wir es richtig?' Das ist ein anderer Ausgangspunkt als bei vielen anderen Sanierungsprojekten: keine Notfallsanierung, keine Einzelmaßnahme unter Zeitdruck – sondern ein bewusst geplanter Gesamtansatz mit dem Ziel, das Gebäude dauerhaft auf modernen Stand zu bringen.

Gleichzeitig war der Wunsch nach einer ökologisch vertretbaren, regenerativen Heizlösung von Anfang an klar. Kein Öl mehr. Energy Building hat diesen Anspruch ernst genommen und zur Grundlage der gesamten Sanierungsstrategie gemacht.

Unsere Rolle

Energy Building hat das Projekt von Beginn an ganzheitlich begleitet – von der Vor-Ort-Analyse in Stuttgart über den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und die KfW-Antragstellung bis hin zur Baubegleitung vor Ort.

Unser Anspruch war dabei, die Gesamtsanierung nicht als einen überwältigenden Kraftakt darzustellen, sondern als strukturierte Abfolge sinnvoller Schritte – in einem Tempo, das zu den Eigentümer:innen und ihrer finanziellen Situation passt. Gleichzeitig war uns die Fördermaximierung ein zentrales Ziel: Der KfW-Standard Effizienzhaus 55 erschließt erheblich höhere Tilgungszuschüsse als Einzelmaßnahmenförderung.

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Die alte Ölheizung des Stuttgarter Einfamilienhauses galt es zu ersetzen
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Analyse und Bewertung

Energetische Bestandsaufnahme

Im Rahmen der Vor-Ort-Analyse und der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) haben wir den Ist-Zustand systematisch erfasst. Die wichtigsten Befunde:

  • Endenergiebedarf: 285 kWh/m²a – Effizienzklasse H (schlechteste Stufe vor der Abschaffung der H-Klasse)

  • CO₂-Ausstoß: 27 kg/m²a – allein durch den Heizungswechsel auf Pellets sinkt dieser Wert dramatisch

  • Alle fünf U-Werte der Gebäudehülle lagen weit über den BEG-Zielwerten

  • Die defekte Ölheizung (Baujahr 1974) erzwang eine sofortige Entscheidung

Strategische Bewertung: Einzelmaßnahmen oder KfW Effizienzhaus?

Die entscheidende strategische Weichenstellung: Wer alle fünf Bauteile saniert und gleichzeitig das Heizsystem wechselt, erreicht den Standard KfW Effizienzhaus 55 – und damit einen Tilgungszuschuss von 40 % auf den KfW-Kredit. Das ist deutlich attraktiver als einzelne BEG EM-Maßnahmen.

Die Rechnung für dieses Stuttgarter Projekt:

  • Effizienzhaus 55-Förderung: 40 % Tilgungszuschuss auf den KfW-Kredit = 48.000 EUR

  • KfW-Baubegleitung: 50 % auf die Planungskosten = 3.420 EUR

  • Gesamtförderung: 51.420 EUR – bei 145.000 EUR Investition entspricht das 35,5 %

HINWEIS FÖRDERLOGIK: Die Förderung wurde als KfW Effizienzhaus 55 beantragt (KfW BEG WG Kredit, Programm 261). Die hier genannten 40 % sind der damalige Tilgungszuschuss für EH 55. Die aktuellen KfW-Konditionen können abweichen – bitte jeweils aktuelle KfW-Konditionenübersicht prüfen.

Wie wir konkret unterstützt haben

Unsere Begleitung war umfassend – von der ersten Analyse bis zur Förderbestätigung:

Maßnahmenpaket 1 – Pelletheizung mit Solaranlage (Priorität 1)

Als erste und strategisch bedeutendste Maßnahme wurde das Heizsystem vollständig ersetzt. Empfohlen und umgesetzt wurde ein moderner Pellet-Brennwertkessel im Kombibetrieb mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Pellets sind eine CO₂-arme, regenerative Wärmequelle – und damit exakt die Lösung, die den ökologischen Ansprüchen der neuen Eigentümer:innen entsprach. Das Ergebnis ist beeindruckend: Der CO₂-Ausstoß sank von 27 kg/m²a auf 0,5 kg/m²a – ein Rückgang von 98 %.

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Fräsarbeiten für die neue Fußbodenheizung

Maßnahmenpaket 2 – Dachsanierung

Das Dach wurde auf U-Wert 0,14 W/(m²·K) gedämmt – exakt der BEG-Zielwert für Dachmaßnahmen. Ausgehend von 0,62 W/(m²·K) bedeutet das eine Verbesserung um 77 %. Die Dachsanierung ist nach der Heizung der zweite große Hebel: Gerade bei Altbauten aus den 1960er Jahren fließt ein erheblicher Teil der Heizwärme nach oben ab.

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Dacharbeiten während der Komplettsanierung am Einfamilienhaus in Stuttgart
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Maßnahmenpaket 3 – Fassadensanierung (Außenwanddämmung)

Die Außenwände wurden von 1,58 auf 0,19 W/(m²·K) gedämmt – ebenfalls innerhalb des BEG-Zielwerts von ≤ 0,20 W/(m²·K). Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) reduziert die Transmissionswärmeverluste über die Fassade um 88 %.

Fertiggestellte fassade Komplettsanierung Effizienzhaus Stuttgart energy Building
Fertigstellung der Putzarbeiten

Maßnahmenpaket 4 – Kellerdeckendämmung und Fenster

Die Kellerdecke wurde von 1,09 auf 0,23 W/(m²·K) gedämmt (–79 %). Die Fenster wurden auf Dreifachverglasung ausgetauscht: von 4,40 auf 0,86 W/(m²·K) (–80 %). Beide Maßnahmen vervollständigen die energetische Hülle des Gebäudes und waren Voraussetzung für die Erreichung des Effizienzhaus-55-Standards.

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Überprüfung der Fensterelemente nach Einbau vor Ort

iSFP, KfW-Antrag und Baubegleitung

  • Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) als Grundlage für die Sanierungsstrategie

  • Antragstellung KfW Effizienzhaus 55 (BEG WG Kredit, Programm 261) – vor Baubeginn gestellt

  • KfW-Baubegleitung mit Vor-Ort-Qualitätssicherung während aller Bauphasen

  • Technische Abschlussdokumentation und Erstellung der Bestätigung nach Durchführung (BnD)

  • Sicherstellung aller Fördervoraussetzungen für die Auszahlung des Tilgungszuschusses

Ergebnis für die Eigentümer:innen

Das Stuttgarter Einfamilienhaus hat sich durch die Komplettsanierung grundlegend verändert. Die Eigentümer:innen profitieren heute von:

Energetische Kennwerte: Vorher / Nachher

Kennwert Vorher Nachher Veränderung
EnergieeffizienzklasseHB↑ 6 Klassen
Endenergiebedarf (kWh/m²a)285 kWh/m²a66 kWh/m²a– 77 %
CO₂-Ausstoß (kg/m²a)27 kg/m²a0,5 kg/m²a– 98 %
Heizkosten / Jahr5.140 EUR648 EUR– 4.492 EUR/Jahr
U-Wert Außenwand (W/(m²·K))1,580,19– 88 %
U-Wert Dach (W/(m²·K))0,620,14– 77 %
U-Wert Fenster (W/(m²·K))4,400,86– 80 %
U-Wert Kellerdecke (W/(m²·K))1,090,23– 79 %
U-Wert Haustür (W/(m²·K))4,501,00– 78 %
HeizsystemÖlheizung (Bj. 1974)Pelletheizung + SolaranlageVollständig ersetzt

Förderung im Überblick

Förderprogramm Satz Betrag Besonderheit
KfW Effizienzhaus 55 – Tilgungszuschuss40 %48.000 EURKomplettsanierung zum KfW EH 55; Tilgungszuschuss auf KfW-Kredit
KfW Baubegleitung – Zuschuss50 %3.420 EUR50 % der förderfähigen Planungskosten; Pflicht für KfW EH
Gesamte Investitionskosten145.000 EURPelletheizung + Solaranlage + Dach + Fassade + Keller + Fenster
Gesamte Förderung35,5 %51.420 EURKfW EH 55 Tilgungszuschuss + Baubegleitung
Effektive Eigenkosten64,5 %93.580 EURNach Abzug aller Zuschuesse

Das Gebäude hat sich von einem energetischen Sanierungsfall der schlechtesten Kategorie (Klasse H) zu einem modernen Effizienzhaus entwickelt. Die Heizkosten sanken von 5.140 EUR auf 648 EUR pro Jahr – eine Einsparung von 4.492 EUR jährlich. Der CO₂-Ausstoß sank um 98 % auf nahezu null.

Was ohne uns passiert wäre

Ohne eine strukturierte Energieberatung und Förderplanung wäre das Projekt sehr wahrscheinlich nicht in dieser Form umgesetzt worden:

  • Nur Heizungstausch ohne Gesamtkonzept: Die defekte Ölheizung hätte schlicht durch eine neue Gasheizung ersetzt werden können – kein iSFP, keine Gebäudehülle, keine KfW-Förderung

  • KfW Effizienzhaus 55 nicht angestrebt: Ohne das Wissen um die deutlich höheren Tilgungszuschüsse beim Effizienzhaus-Standard wären Einzelmaßnahmenförderungen beantragt worden – mit erheblich geringerem Gesamtfördervolumen

  • Falscher Antragszeitpunkt: Der KfW-Antrag muss vor Beauftragung der Bauleistungen gestellt werden. Ohne fachkundige Begleitung wäre dieser Zeitpunkt regelmäßig verpasst worden

  • Keine Baubegleitung = kein Tilgungszuschuss: Die KfW-Baubegleitung durch einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten (EEE) ist Pflicht für die Auszahlung des Tilgungszuschusses. Ohne sie: Kredit ohne Tilgungszuschuss

  • Suboptimale Maßnahmenreihenfolge: Ohne iSFP hätten Fenster möglicherweise vor der Fassade getauscht werden sollen – mit negativen bauphysikalischen Folgen und ohne den Fördervorteil des iSFP-Bonus

Der finanzielle Unterschied: 51.420 EUR nicht abgerufene Förderung – plus dauerhaft höhere Betriebskosten durch eine nicht optimierte Sanierungsstrategie. Die Förderung machte die Komplettsanierung erst zu einer wirtschaftlich tragfähigen Entscheidung.

Fazit zur Energieberatung

Dieses Stuttgarter Praxisbeispiel zeigt, was möglich ist, wenn eine Gesamtsanierung mit klarer Strategie und optimierter Förderplanung angegangen wird: Effizienzklasse H auf B, –77 % Energiebedarf, –98 % CO₂-Ausstoß – bei 51.420 EUR Förderung.

Die entscheidende Erkenntnis: Der KfW Effizienzhaus 55-Standard erschließt mit 40 % Tilgungszuschuss erheblich mehr Förderung als die Summe aller Einzelmaßnahmen-Förderungen – sofern die technischen Anforderungen an die Gebäudehülle und das Heizsystem vollständig erfüllt werden.

Und das Ergebnis, das den Eigentümer:innen am meisten bedeutete: Die Pelletheizung mit Solaranlage. Regenerativ, CO₂-arm, zukunftsfähig – und im Einklang mit den eigenen Werten.

Häufige Fragen zur Komplettsanierung mit KfW Effizienzhaus 55

Bei der BEG EM (BAFA) wird jede Maßnahme einzeln mit 15–20 % (Hüllfläche) oder 30–55 % (Heizung) gefördert. Beim KfW Effizienzhaus-Standard (BEG WG Kredit) wird das gesamte Gebäude nach der Sanierung bewertet. Erfüllt es den EH 55-Standard (Endenergiebedarf ≤ 55 % des GEG-Referenzgebäudes), gibt es einen Tilgungszuschuss von 40 % auf den gesamten KfW-Kredit. Im Stuttgarter Praxisbeispiel: 40 % auf den Kreditbetrag = 48.000 EUR – deutlich mehr als die Summe aller Einzelmaßnahmenförderungen.

Ja. Pelletheizungen sind über die BEG EM Heizung (BAFA) förderfähig, solange sie als Biomasse-Heizung die technischen Anforderungen erfüllen (u.a. Feinstaub, Wirkungsgrad). Im Stuttgarter Praxisbeispiel wurden Heizung und Gebäudehülle zusammen als KfW Effizienzhaus gefördert – die Pelletheizung war dabei integraler Bestandteil. Allerdings: Die aktuellen BEG- und KfW-Konditionen können von den damaligen abweichen. Bitte aktuellen Stand der Förderrichtlinien prüfen.

Die Faustregel: Heizung zuerst – aber das Richtige. Der iSFP legt die optimale Reihenfolge fest: Typischerweise Heizung als erste Maßnahme (da oft dringend), dann Dach (größter Wärmeverlust-Pfad), dann Außenwand, dann Fenster (erst nach AW-Sanierung, um Kondensationsrisiken zu vermeiden), dann Kellerdecke. Im Stuttgarter Praxisbeispiel wurde diese Reihenfolge eingehalten – die Komplettsanierung zum KfW EH 55 machte sie besonders wirtschaftlich.

Die KfW-Baubegleitung durch einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten (EEE) prüft während der Bauphase: korrekte Ausführung aller Dämmmaßnahmen (U-Werte, Schichtdicken), Luftdichtheit der Gebäudehülle, Wärmebrücken an kritischen Anschlusspunkten sowie die Übereinstimmung mit dem beantragten KfW-Standard. Am Ende erstellt der EEE die Bestätigung nach Durchführung (BnD) – ohne die der Tilgungszuschuss nicht ausgezahlt wird. Im Stuttgarter Praxisbeispiel: 3.420 EUR Baubegleitungszuschuss (50 % der förderfähigen Planungskosten).

Die Einsparung hängt vom Ausgangszustand ab. Im Stuttgarter Praxisbeispiel (Baujahr 1962, Klasse H): Heizkosten von 5.140 EUR auf 648 EUR pro Jahr – das sind 4.492 EUR weniger jährlich. Der CO₂-Ausstoß sank von 27 auf 0,5 kg/m²a (–98 %). Für Baden-Württemberg gilt: Die L-Bank BW bietet zusätzliche Landesförderungen, die in manchen Projekten kumuliert werden können. Im Stuttgarter Case wurde ausschließlich KfW-Förderung genutzt – L-Bank-Programme bitte im konkreten Projekt prüfen.

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