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Smart Home – Digitales Haus mit hoher Energieeffizienz

Veröffentlicht am 18.12.2020

Das sogenannte Smart Home (oder Smarthome) beschreibt ein mit verschiedenen Systemen und Verfahren ausgestattetes Haus oder eine entsprechend ausgestattete Wohnung, welche zur Erhöhung der Lebensqualität sowie zur Erleichterung des Alltags verschiedene Technik nutzt. Auch zur Steigerung der Sicherheit und zur Einsparung von Strom und Wärme kann ein Smart Home eingesetzt werden. Neben automatischen Abläufen und programmierten Routinen lässt sich die eingesetzte Technik dabei manuell steuern; per Smartphone- oder Tablet-App auch von unterwegs. Dafür ist eine Anbindung der Smart-Home- bzw. Haustechnik ans Internet vonnöten. Meist wird dies per WLAN realisiert.

Smart Home: Smart Metering, Hausautomation und mehr

Zu einem smarten Home wird ein Haus oder eine Wohnung schon dann, wenn die Beleuchtung sowie ihre Bedienung (Schalter, Taster, Apps, etc.) vernetzt funktionieren. Sie kennen das vielleicht schon durch LED-Leuchtmittel, die sich über das Smartphone steuern und automatisieren lassen. Ähnlich wie beim Einsatz einer Zeitschaltuhr können diese Leuchtmittel zu bestimmten Zeiten, zu einzelnen Events oder in bestimmten Zeitabschnitten (Werktage und Wochenende) verschiedene Helligkeiten und Farben als Einstellung haben. Das Smart Home kann aber noch viel weiter gehen; auch Rollläden, die Kaffeemaschine, Entertainment-Technik wie Fernseher und Radio, die Lüftung, die Heizung und mehr können miteinander vernetzt sein.

Sind Teile der Haustechnik vernetzt oder ist die gesamte Haustechnik im Smart Home einbezogen, dann kommt meist auch das sogenannte Smart Metering zum Einsatz. Das englische Wort „Meter“ steht dabei für „Messgerät“ – das „Metering“ damit also für „Messverfahren“. Ein Beispiel: Steigt im Raum die Luftfeuchtigkeit und / oder der CO2-Gehalt, kann dies durch Sensoren festgestellt und in Folge die Lüftung aktiviert werden. Auch Lichtsensoren können zum Einsatz kommen, um zur Dämmerung die Beleuchtung im und am Haus zu aktivieren. Passiert dies erst nach Abfrage, ob ein/e Bewohner/in im Haus oder auf dem Weg dahin ist, wird das ganze Verfahren noch energieeffizienter. Für diese und weitere Beispiele gibt es auch die Begriffe Smart Living und eHome.

Geräte im Smart Home individuell einsetzbar

Welche Geräte oder welche Anzahl an Geräten eine Immobilie zu einem Smart Home machen, ist nicht definiert. So kann ein Smart Home schon als solches bezeichnet werden, wenn ein Echo-Gerät von Amazon, ein HomePod von Apple oder ein Google-Gerät per Sprachbefehl verschiedene vernetzte Geräte oder Prozesse steuern kann. So lassen sich zuhause die Musik an- und ausschalten, die Beleuchtung regeln und andere Funktionen nutzen. Per Sprachbefehl aus dem Haus oder auch per App über mobile Geräte wie Smartphones kann mit der Haustür auch der Zugang zum Zuhause freigegeben werden – bzw. per Kamera überwacht. Kameras sowie Sensoren an Türen und Fenstern können zudem einen Alarm aufs Handy schicken, falls Anzeichen für einen Einbruch bestehen.

Ob nun Alexa von Amazon, Siri von Apple oder der Google Assistant – smarte Sprachassistenten dienen aber nicht nur der Aufnahme und Verarbeitung von Befehlen. Auch Statusberichte, Nachfragen zu möglichen Vorgehen und Routinen sowie weitere Daten können durch Sprachausgabe per Lautsprecher wiedergegeben werden. Zudem können die Assistenten Nachrichten, Webseiten, E-Mails und dergleichen vorlesen. Für die umfangreiche Vernetzung von Geräten, Sensoren, Systemen und Bedienelementen ist eine kabellose Verbindung über WLAN zu empfehlen. Kabelverbundene Systeme sind nicht nur überholt, sondern auch unpraktisch für Umbau, Erweiterung oder Verringerung des Smart Homes.

Smart Home und Energieeffizienz

Über Smarthome-Produkte können Sie nicht nur viel automatisieren und vereinfachen, sondern auch bares Geld sparen. Zwar sind Anschaffung und Installation von Smarthome-Technik für die Immobilie erst einmal kostenintensiv; bei richtiger Nutzung sparen sie aber Zeit und Kosten. Kann zum Beispiel ihr Smartphone vom heimischen WLAN-Netz nicht ausgemacht werden, weiß das System, dass Sie nicht zuhause sind. Es wird also kein Licht angemacht, die Heizung wird nicht über das Mindestmaß beansprucht und die Systeme für die Sicherheit der Immobilie bleiben aktiv. Das kann eine „scharf“ gestellte Alarmanlage bedeuten, aber auch, dass die Fenster nicht geöffnet werden. Letzteres fällt sowieso weg, wenn eine Lüftungsanlage verwendet wird.

Zur Steuerung der Systeme für die Vorbereitung Ihrer Ankunft können dann entweder Bewegungsmelder genutzt werden – oder ihr Smartphone bzw. das Auto meldet, dass Sie sich auf dem Heimweg befinden. Zudem können Sie über Amazon Alexa, das Apple HomeKit oder andere Standards einen Routineablauf aktivieren. Eine „Heimweg“-Routine könnte bedeuten, dass zuhause die Heizung aktiviert wird, die Warmwasserbereitung anfängt zu arbeiten, und das Licht in der Einfahrt eingeschaltet wird. Beim Betreten des Hauses können Musik, die Nachrichten oder ähnliches abgespielt werden. Ähnlich sieht es am Morgen aus: Rollläden hochfahren, die Kaffeemaschine anschalten, Musik anmachen, das Bad heizen – all das kann das Smart Home; automatisch und effizient.

Wichtig: Smarthome und Datenschutz

Beim Smart Home, oder zusammen geschrieben Smarthome, ist der Datenschutz auf jeden Fall zu beachten. Denn das Zuhause ist über WLAN vernetzt, alles ist per App über mobile Geräte steuerbar und neben dem Licht sind auch Haustechnik, Systeme für die Sicherheit sowie weitere Technik, Anlagen und Verfahren implementiert. Das bedeutet, dass Fremdzugriffe auf jeden Fall zu vermeiden sind. Auch die persönlichen Daten, Passwörter, Aufnahmen von Überwachungskameras und smarten Assistenzgeräten sowie Mikrofonaufnahmen sind zu schützen. Neben der Kompatibilität der einzelnen Geräte und Anlagen, der Funktionalität der Steuergeräte und Apps sowie neben den Kosten ist also auf jeden Fall auf den Datenschutz zu achten.

Energieeffizienz im Smart Home durch beste Bausubstanz

Die Energieeffizienz in Ihrem neuen Smarthome ergibt sich aber nicht nur durch smarte Anlagen, Amazon-, Apple- oder Google-Geräte sowie Lampen von Philips Hue oder anderen Herstellern sowie einer smarten Heizung. Wichtig sowie durch EnEV, EEWärmeG und weitere festgeschrieben sind bauliche Standards, die dafür sorgen, dass ein Haus wenig Energie verbraucht. Sowohl wenig elektrischer Strom als auch Wärmeenergie sollen so effizient wie möglich eingesetzt werden. Das ist durch die richtige Bauweise, eine gute Dämmung, die richtige Haustechnik, eine moderne Heizanlage sowie durch Photovoltaik, Energiespeicher, gute Verglasung der Fenster und auch durch Türen zu erreichen.

Wir von Energy Building beraten Sie hinsichtlich einer energetisch effizienten Immobilie. Vom Energieausweis, den wir Ihnen gern ausstellen, über die Hilfe bei der Planung von Neubau, energetischer Sanierung oder Anbau hin zur Thermografie und zur Fördermittelberatung sind wir Ihr Ansprechpartner. Falls Sie also einen Energieberater gesucht haben, sind Sie nun fündig geworden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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